Ein Zettel im Aschheim

  • Michy


    *Unter der Tür des Aschheims wurde ein perfekt abgeschnittenes und zwei mal gefaltetes Stück Papier hindurchgeschoben. In krageliger und ungeübter Schrift wurde der Zettel an Freya adressiert. Wer den Zettel öffnet, liest:*



    Gepriesen sei dein Tag Freya.


    Ich habe dich die letzten Wochen gar nicht mehr gesehen - Lebst du noch? Hör zu: Wir müssen mal reden, ich brauche einiges von dir, darum sollten wir mal zusammen kommen.
    Ich weiß, ich kann auf dich zählen, an einiges kommt man leicht, an anderes wohl eher schwerer. Aber ich kenne deine Begabungen. Es ist mir wichtig.


    Ich hoffe es geht dir gut, melde dich.
    R. A.



    *Mehr steht auf dem kleinen Zettel nicht drauf, es wirkt gar so, als hätte man die Buchstaben so platzsparend wie möglich auf jedes freie Fleckchen gepresst. Die Handschrift wirkt kindlich: es ist keine feste Handschrift erkennbar, eher wirkt sie, wie die eines Kindes: Die Buchstaben sind verschieden groß und dick , Die Zeilen krumm und schief, Tintentröpfchen zieren den Zettel hier und dort und geben eine merkwürdige Kunst ab.*

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