Die Goldene Freiheiten/ Das Talstädter Recht

  • *Dort wo das Blatt zur Information für die Versammlung hing, hängt nun ein neues Blatt. Der Text in feinster Kalligraphie geschrieben ist länger als der vorherige*


    Bei diesem vorliegenden Schreiben handelt es sich um den ersten Entwurf unserer Forderungen an die Arvumer Delegation. Desweiteren bitte ich euch ein letztes Mal über dieses Ergebnis abzustimmen. Dazu reicht ein Kreuz bei Annehmen oder Ablehnen.


    In einer Welt gebrochen durch Kriege und Katastrophen, haben wir, das Volk Talstädts, von dem Recht zur Selbstbestimmung, dass unser aller Schöpfer uns gegeben hat,

    gebrauch gemacht um die natürlichen Rechte und Freiheiten zu bestätigen und zu bestimmen, die in uns inne wohnen und von den höchsten Kräften des Universums uns geschenkt worden sind.

    Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen worden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden,

    worunter sind Leben, Freiheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.

    Um für alle diese Rechte und Freiheiten anschaubar zu gestalten, sodass jeder Mann und Frau seiner Privilegien bewusst sei, hat die Versammlung diese Artikel aufgestellt.


    Artikel I:

    Die Regentschaft soll kein Gesetz erlassen, das eine Einrichtung einer Religion zum Gegenstand hat oder deren freie Ausübung beschränkt, oder eines, das Rede- und Schreibfreiheit oder das Recht des Volkes, sich friedlich zu versammeln und an die Regentschaft eine Petition zur Abstellung von Missständen zu richten, einschränkt.


    Artikel II:

    In diesen gefährlichen Zeiten ist es von Nöten für die Sicherheit der Siedlung und Wahrung der Freiheit, dass es ein Recht des Volkes ist, Waffen zu besitzen und diese zu tragen. Wer eine Waffe grundlos gegen irgendjemanden aus unserem Kreise erhebt, verliert dieses Recht.


    Artikel III:

    Es ist des einzelnen Mannes und einzelner Frauen Recht, als Abbezahlung seiner Schuld oder als Ersatz einer Körperlichen Strafe für eine Straftat, eben jene durch körperliche Arbeit abzubezahlen.


    Artikel IV.

    Das Volk Talstädts nimmt sich das Recht über seine Besteuerung selbst zu entscheiden. Jegliche auferlegten Abgaben müssen von einem Repräsentanten des Volkes abgesegnet werden.


    Artikel V.

    Das Volk Talstädt nimmt sich das Recht über seine Gesetze zu stimmen. Sollte ein Gesetz durch die Regentschaft an das Volk gebracht werden, darf das Volk über die Einbringung des Gesetzes beraten und stimmen.

    Ein Gesetz ist eingebracht wenn die Mehrheit der abgegebenen Stimmen für das Gesetz sind.


    Artikel V.I.

    Das Volk Talstädt hat auch das Recht ein Gesetzesvorschlag an die Regentschaft über zubringen, dieser Vorschlag muss zur Kenntnis genommen werden und dann dem Volk zur Wahl über gebracht werden.


    Artikel VI.

    Ein Jeder Bewohner Talstädts hat ein Anrecht auf alle hier dargelegten Rechte, Freiheiten und Privilegien; ungeachtet seiner Herkunft, seiner Vergangenheit und seines Glaubens.

    Artikel VII.

    Ein jeder Bewohner Talstädt hat das Anrecht auf einen zügig folgenden und gerechten Prozess, wenn er für eine Straftat angeklagt wird.

    Der Ankläger und Angeklagte haben ein Anrecht darauf ihre Zeugen und Beweise zu sammeln. Eine Ausnahme gilt, wenn er bei frischer Tat von den Autoritäten erwischt wurde.


    Artikel VIII.

    Das Talstädter Volk behält sich das Recht auf eine allgemeine Versammlung der Bewohner zur Beratung der Zukunft der Siedlung und weiteren Abstimmungen.


    Artikel IX.

    Das Talstädter Volk behält sich das Recht, dieses Dokument durch Zusätze zu erweitern und zu bearbeiten.



    Talstädter Versammlung:


    Präsident/Einberufer der Versammlung: Josajah


    Mitglieder:


    Freya Anderson

    Rian Arens

    Vasko Aschhaupt

    Gwynn Creitlan

    Vanya Delirium

    Georg Edelbrand

    Granwen Lywelyn

    Elgrol

    Rahan

    Pif




    Annehmen: Ablehnen:



    ((OOC dann einfach unter diesem Schreiben Annehmen oder Ablehnen schreiben, vielen Dank))

  • *Granwen tritt ans Wehrhaus und mustert seinen üppigen Steinhaufen und die wenigen Stämme die ihn verblieben sind - Ob die Versammlung die Bewohner zur Mithilfe bewegt hat? Schnell stellt er fest, dass kein Arsch auch nur eine Hand voll Kies dazugelegt hat. Er geht zur Taverne, findet den Aushang, liest den vierten Artikel, blickt auf seinen schlaffen Geldsack, erinnert sich an seinen minderen Sold und kritzelt daraufhin etwas darunter*


    Lywelyn - Abgelehnt.

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