Der Brief eines Kameraden

  • *eine gut gekleidete Frau mit dunklem Teint und mit Holzstäben hochgesteckten haaren, überbringt Granwen nach einer vornehm ehrenden Verbeugung folgenden Brief*


    Mein treuer Kamerad,


    wie dir sicher bereits gesagt wurde, habe ich Talstädt verlassen. Ich gehe nicht für immer fort, du bist mich nicht final los.

    Jedoch erforderten die Entwicklungen in der Stadt, dass ich aus Rücksicht auf meine eigene Ehre, die unbestreitbar stetig

    angesägt wird und nicht zuletzt da ich einen Meuchelmord auf mich befürchte, dem Ruf zur Verteidigung unserer edlen

    Heimat gefolgt bin.

    Falls du dich ebenso dem Ruf anschließt, erwarte ich dich an der Wüstenlillien-Linie so lange es geht.

    Ich bin sehr erfreut, dass der geehrte Goro das Weingut in Bataturu übernommen hat und dafür meine Familie als

    Weinhandelshaus im Handelshaus Masamune aufgenommen hat. Wahrlich eine gute Sache.

    Mein hinterhältiger Bruder hatte es geschafft vor dem Unter-Rat der Händler Kryos gehört zu werden. Da sich nun drei

    meiner Onkel gegen meine Autorität stellen und eine Abspaltung vorantreiben, werde ich diesem ehrminderndem Treiben

    ein finales Ende setzen.

    Ich werde wenn alles erledigt ist zurück kehren. Gefestigt in Geiste und standesbewusst.


    Wenn mein Teil der Verteidigung erledigt ist, werde ich zurückkehren. Ich bleibe nicht lange fort.

    Doch muss ich mich meiner Verantwortung als Erbe, Hausoberhaupt und treuem Soldaten stellen.

    Lass dich nicht umbringen. Ich werde früher wieder da sein, als du denkst.


    Fuchs

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