Die Verfassung Talstädts

  • Die Goldene Freiheit

    Die Verfassung Talstädts


    Hiermit sei die Verabschiedung der Verfassung Talstädt, die Goldene Freiheit, erklärt.


    In einer Welt gebrochen durch Kriege und Katastrophen, haben wir, das Volk Talstädts, von dem Recht zur Selbstbestimmung,

    dass unser aller Schöpfer uns gegeben hat, gebrauch gemacht um die natürlichen Rechte und Freiheiten zu bestätigen und zu bestimmen,

    die in uns inne wohnen und von den höchsten Kräften des Universums uns geschenkt worden sind.

    Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen worden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden,

    worunter sind Leben, Freiheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.

    Um für alle diese Rechte und Freiheiten anschaubar zu gestalten, sodass jeder Mann und Frau seiner Privilegien bewusst sei, hat der hohe Rat diese Artikel aufgestellt.





    Artikel I:

    Die Entscheidungsgewalt über die Geschicke der Siedlung Talstädt liegt beim Hohen Rat. Er soll sich über die Zukunft, Richtungen sowie Herausforderungen, die sich der Siedlung stellen, beraten und entscheiden, wie zu verfahren ist.


    Artikel II:

    Der Hohe Rat Talstädts soll aus Fünf Mitglieder bestehen. Damit soll eine Pattsituation im Rate ausgeschlossen werden. Ein Gesetz, Bestimmung oder Entscheidung ist getroffen, wenn die absolute Mehrheit erreicht worden ist.


    Artikel II.I

    Die Mitgliederzahl darf nicht weniger als drei betragen, ist jedoch in der Höhe unbegrenzt. Das wichtige ist jedoch eine ungerade Zahl an Ratsmitgliedern. Gardisten sind vom Hohen Rat ausgeschlossen.


    Artikel III:

    Die Mitglieder und Nachfolger des Rates werden vom Hohen Rat nominiert. Sie müssen älter als Sechzehn Jahre Alt sein, Steuern bezahlen und mehr als ein Jahr in Talstädt wohnhaft sein.


    Artikel III.I

    Ein Gesetztes und unwählbares Mitglied des Rates ist der Schutzherr, der Kommandant der Garde, welcher ein permanenten Sitz im Rat hat.


    Artikel III.II

    Nominierte Ratsmitglieder dürfen von der Bevölkerung angefechtet werden. Dafür muss die Bevölkerung einen aus ihrer Mitte als Gegenkandidaten stellen. Das neue Ratsmitglied wird zwischen beiden Kandidaten durch Wahl ermittelt.


    Artikel III.III

    Der Sitz eines Ratsmitglieds darf angefechtet werden. Dafür muss der Anfechter einen legitimen Beweis für die Anklage geben und einen Gegenkandidaten stellen. Sollte der Grund stimmig sein, wird der Ratssitz an den Gegenkandidaten übertragen.


    Artikel IV:

    Der Hohe Rat soll kein Gesetz erlassen, das eine Einrichtung einer Religion zum Gegenstand hat oder deren freie Ausübung beschränkt, oder eines, das Rede- und Schreibfreiheit oder das Recht des Volkes, sich friedlich zu versammeln und an den hohen Rat eine Petition zur Abstellung von Mißständen zu richten, einschränkt.


    Artikel V:

    In diesen gefährlichen Zeiten ist es von Nöten für die Sicherheit der Siedlung und Wahrung der Freiheit, dass es ein Recht des Volkes ist, Waffen zu besitzen und diese zu tragen. Wer eine Waffe grundlos gegen jemanden aus unserem Kreise erhebt oder straffällig geworden ist, verliert dieses Recht.


    Artikel VI:

    Es ist des einzelnen Mannes und einzelner Frauen Recht, als Abbezahlung seiner Schuld oder als Ersatz einer Körperlichen Strafe für eine Straftat, eben jene durch körperliche Arbeit abzubezahlen.

    Artikel VII.

    Das Volk Talstädt hat auch das Recht ein Gesetzesvorschlag an den Hohen Rat über zubringen, dieser Vorschlag muss zur Kenntnis genommen werden, darüber beraten werden und letztlich entschieden werden.


    Artikel VIII.

    Ein Jeder Bewohner Talstädts hat ein Anrecht auf alle hier dargelegten Rechte, Freiheiten und Privilegien; ungeachtet seiner Herkunft, seiner Vergangenheit und seines Glaubens.

    Artikel IX.


    Ein jeder Bewohner Talstädt hat das Anrecht auf einen zügig folgenden und gerechten Prozess, wenn er für eine Straftat angeklagt wird. Der Ankläger und Angeklagte haben ein Anrecht darauf ihre Zeugen und Beweise zu sammeln. Eine Ausnahme gilt, wenn er bei frischer Tat von den Autoritäten erwischt wurde.


    Artikel X.

    Der Hohe Rat behält sich das Recht, dieses Dokument durch Zusätze zu erweitern und zu bearbeiten.


    Artikel X.I.

    Jegliche Veränderung muss durch eine Wahl der Bevölkerung abgesegnet werden.



    Gezeichnet im Namen des Rates


    Josajah

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