An alle Bewohner Talstädts! [3]

  • *Ein Mann in voller Rüstmontur stapft in die Taverne ein und bringt genau in der Mitte - für jeden ersichtlich - einen Aushang an. Ein Aushang in der Form hängt später auch am Osttor, wie auch an einem Pfahl beim Nordlager. Ein weiterer Schmähtext für einen Vogelfreien*


    Bewohner Talstädts,


    lange Zeit erduldeten wir Timaeus Pennington in unserer Mitte. Ein gemeingefährlicher Irrer, der von Mordlust nur so triefte und keine Gelegenheit ausließ, um seine immerzu gespannte Armbrust auf unbescholtene Bürger zu richten. Sei es nur, um wider besseren Wissens Partei für Jemanden zu ergreifen, wenn es hieß, dass er somit ungestraft gegen die in Mannskraft unterlegene Garnison rebellieren konnte. Er ist ein aufständischer Steuerverweigerer, der denkt, dass er die Weisheit mit dem Schöpflöffel gefressen hat, gegen den Rat und dessen Absetzung wetterte, um am Ende in seinen Wahn herauszufinden, dass seine Meinung niemals gefragt war.


    Der Mann ist durchschnittlich hochgewachsen und hat dürre Arm und Beinchen wie eine Gazelle, die ihn ermöglichen bei einer Konfrontation mit einem Gesetzeshüter besonders schnell das Weite zu suchen. Nebst eines ungepflegten Drei-Tage-Bartes scheint sein braunes Haar immer zu einem kessen, übergangslosen Unterschnitt frisiert. Das Deckhaar am Hinterkopf - an der kahl rasierten Stelle - überhängend wie ein Rattenschwanz. Er hat blaue Augen und ist meist in dunklen Plünen anzutreffen, mit denen er versucht die Garderobe von Aristokraten der Bronzestadt zu mimen. Das spiegelt sich auch in seinem Verhalten wieder. Überheblich, einer eloquent Sprache bemüht - aber angesichts seiner Taten doch nur ein grobschlächtiger Verbrecher.


    Anlässlich der Ausführung folgender Straftaten am 17.06.621:

    Widerstand gegen die Garnison

    ➥ Bedrohung

    ➥ Beleidigung und Ehrverletzung

    ist sein einwandfreier Leumund nach Talstädter Recht befleckt, weswegen der Mann nunmehr als Straftäter anzusehen ist.


    Erläuterung des Straftatbestandes:

    ➥Beleidigung und Ehrverletzung

    Er bezeichnete mich und Gardist Creitlan abfällig als "Sandkopf", "Wüstenwurm".

    ➔ "Prügelknabe, dem er keine Almosen geben würde"

    Vulgäre Beleidigungen wie "Hurensohn" sind auch zahlreich gefallen.

    ➔ [...]

    Anmerkung: Alle Beleidigungen aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.


    ➥Bedrohung

    Er äußerte während der Diskussion, dass er mit einen Bolzen durch den Kopf schießen würde


    Widerstand gegen die Garnison

    ➔ Er musste mehrfach aufgefordert werden, die Steuern zu bezahlen, wehrte die Zahlung mit ausfallenden Sprüchen ab.

    ➔ Er hat im Laufe einer Diskussion, wo er mehrfach aufgefordert wurde eine ihm auferlegte Geldstrafe von 4 Kupferlinge zu zahlen, seine Handarmbrust ergriffen, sie gespannt und auf mich gerichtet.


    Gemäß der Verfassung "Die Goldene Freiheit" Artikel Ⅱ. ist damit sein Recht eine Waffe zu führen bis auf weiteres verwirkt.


    Aufgrund der Gänze seiner Missetaten wurde ihn ein mildes Strafmaß von:

    ➔ 50 Stockhiebe in 5 Tagessätzen gepaart mit 1 Silberlinge und 5 Kupferlinge Geldstrafe.

    ➔ mitsamt Beschlagnahme aller Waffen

    mit Vorankündigung auferlegt.


    Bedauerlicherweise mussten wir am 30.06.621 feststellen, dass er mit seinem Verhalten erneut meinen Erwartungen entsprach und das nächste Schiff zum Festland in Anspruch nahm, um sein Urteil zu entgehen. In seiner Torheit gab er sich gar als edler Spender und versuchte seine Besitztümer unter der Bürgerscharr zu streuen, womit er falsche Erwartungen und Unverständnis geschaffen und Rat samt Stadtverwaltung einen riesen Pflock an Bürokratie aufgebürdet hat.


    Ich sensibilisiere einen jeden Bürger: Wer Grund und Inventar von seinen Mitbürger annehmen möchte, der hat nichts gewonnen, wenn auf der Besitzurkunde noch der alte Eigentümer festgelegt ist. Erst nach Anpassung der Besitzurkunde durch Rat oder Stadtverwaltung ist der Übertrag amtlich gültig. Wer unaufgefordert Grund und Haus betritt, welches der Stadt übertragen, der macht sich gemäß Talstädter Recht strafbar nach:

    ➥Einbruch und Hausfriedensbruch

    ➥Diebstahl


    Gemäß der Satzung "Todesstrafe & Vogelfreiheit" im Taldstädter Recht ist Timaeus Pennington hiermit bis auf alle Zeit von den schützenden Mauern Talstädts verbannt und für vogelfrei erklärt. Alles was einst sein "Besitz", nun der Stadt übereignet. Die wehrfähigen und waffenkundigen Bewohner Talstädts, werden sich eines beträchtlichen Kopfgeldes von 2 Dukaten erfreuen können, wenn sie ihn lebend der Garde übereignen können.


    Er erhält das einmalige Angebot sich binnen 14 Tagen unbewaffnet vor den Toren der Stadt einzufinden, um einen gerechten Prozess zu erhalten oder ein Geständnis zu überliefern, wenn ihm eine Verbannung auf Lebzeit nicht im Sinne steht.


    Gezeichnet,

    Granwen Lywelyn

    Schutzherr Talstädts

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    ``Courage and Honor´´

    故其疾如風、其徐如林

    侵掠如火、不動如

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  • *eine Frau huscht vorbei und schreibt untendrunter an jedem Plakat etwas was sie wieder durchgestrichen hat... lediglich das wort* Ratssitzung *ist noch irgendwie erkennbar und nicht komplett durchgestrichen*

    Wollt ihr was!? Wollt ihr was haben! Hääää!!!!

    Einmal editiert, zuletzt von dorschi ()

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