Beiträge von Schnitzel

    Da ich noch nicht sehr viel Erfahrung mit Woltlab habe kann ich da leider kaum mitreden - Bei my.bb habe ich wenigstens noch die Struktur nachvollziehen können. Ich hätte nichts dagegen diese Schriftarten einzufügen, da sich Loapu aber deutlich besser mit dem technischen Aspekt auskennt als ich es tue würde ich ihm das Urteil dort überlassen - Ich bin einfach kein Freund davon etwas zu entscheiden, von dem ich in der Substanz keine Ahnung habe.

    Heyho Alessio!

    Zwar spielt deine Geschichte nicht ganz in unserer Welt, sondern in woanders, allerdings sieht man, dass du Ahnung vom Rollenspiel hast.

    Du warst ja bereits bei uns auf dem Discord, komm noch zu einer kurzen Einführung vorbei, dann kannst du mitmachen!


    Gruß,

    Schnitzel

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    Werte Spielerschaft,


    das Vorhaben des Vestria-Loreforums wird aufs Eis gelegt. Stattdessen bedienen wir uns in Zukunft der Software kanka.io, die uns von befreundeten Rollenspielservern empfohlen wurde. Kanka wurde, wie andere bekannte RPG-Worldbuilder wie World Anvil, zur Darstellung von fiktiven Welten in einem für das Auge freundlichen Stil entwickelt, und auch wir werden in den kommenden Wochen dort langsam Artikel hinzufügen, die die Welt besser erklären!


    Schaut von Zeit zu Zeit hinein, wenn eine gewisse Anzahl von Artikeln etabliert ist erfahrt ihr es hier!


    Im Namen der Spielleitung,

    Schnitzel

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    Standardtitel

    tzreon


    Gute Frau Vanya, werter Herr Pennigton,


    soeben lief mir ein kalter Schauer über den Rücken, als mich viel zu spät ein Brief erreichte, der zwei Kantorgrader Persönlichkeiten ankündigte.

    Daniel Beuthnersson und Thorbjorn Schreinersson kündigten sich an die kulinarische Vielfalt der Insel erleben zu wollen. Wenn euch diese Namen nichts sagen, dann lasst euch gesagt sein, dass es sich bei den beiden um nicht weniger handelt als die zwei bekanntesten Köche Kantorgrads, selbst in der Oberschicht Arvums gilt es als hohes Privileg sich von diesen Urgesteinen der kantorgrader Küche bekochen zu lassen.

    Ich erwarte nicht weniger von euch, als den Beiden morgen das BESTE aufzutischen, das eure Küchen zu bieten haben. Und kocht viel. Richtet es vernünftig an, achtet auf eine einladende Atmosphäre, es kann gut und gern sein, dass dieser Besuch im Arvumer Herold niedergeschrieben wird.


    Es wäre unverzeihlich, wenn die Herrschaften einen schlechten Eindruck erhalten.


    Gezeichnet,

    Ludger v.d Salzerhöh



    Titelbild: Die Schlacht bei Rak'Arzyn!


    *Der Arvumer Herold ist eines der bekanntesten Nachrichtenblätter Ecadias, neben den wortwörtlichen Herolden, die Nachrichten auf Marktplätzen verkünden gibt es auch noch das Arvumer Abendblatt, das es aber wohl nicht bis auf die Insel geschafft hat. Die Ausgabe hängt in der Taverne aus scheint bereits gelesen worden zu sein, anscheinend wurde die Ausgabe von Hand angefertigt. Mit jeder neuen Ausgabe scheint die Auflage stärker zu werden.*



    Schlacht bei Rak'arzyn!

    Wie uns von Daniel Weitschritt, einem Beauftragten des Arvumer Herolds, berichtet wurde, trug sich am 10.05. dieses Jahres die Eröffnung der Schlacht um Rak'Arzyn zu. Nur hier erwartet euch der volle, originale Text aus seiner Depesche!


    "Hier, gut 120 Meilen südlich von Vestigar, 80 Meilen vor Kryos, liegt Rak'arzyn, eine von Sand fast begrabene Ryzantiruine, die vom Zahn der Zeit nahezu unberührt scheint. Eine Anlage, vielleicht 400 mal 200 Fuß breit, deren ursprünglicher Sinn wohl tief unter dem Sande begraben liegt ist unser Lager, die hohen Hallen der ehemaligen Werkstätte spenden uns Schatten, überall tun sich Abgründe im Sand auf, wo es einst in die bedrohliche Tiefe ging, die das vergangene Volk so gern bewohnte.


    Allerlei Vestigarer treiben sich zwischen uns herum. Ballistarii, die alte Mäuerchen und über den Sand ragende Türme bezogen haben, um Ausschau nach dem Feind zu halten, Archäologen, die versuchen in der kurzen Zeit, die wir hier rasten wenigstens einige Artefakte aus den Tiefen zu bergen, Maschinisten, die ihren ganz eigenen Kampf führen um die furchterregenden Konstrukte, die der Armee als Lasten"tiere" dienen, davor zu bewahren durch den in sie eindringenden Sand den Geist aufzugeben und schaulustige, die den Tross begleiten. Das Heerlager, das sich in die Ruine gepresst hat, umfasst vielleicht 3500 Menschen, größtenteils Männer, aber auch Frauen sind unter den hier rastenden zu sehen. Ihnen voran steht der Vestigarer Hochherr Balesteus, ich konnte einen kurzen Blick auf ihn erhaschen, als der Kriegsrat zusammentrat. Er ist mehr Maschine als Mann, vergrößert durch immer mehr uralte Artefakte, aus seinen Lungen hört man ein mechanisches pressen und saugen - Viele der oberen Ränge, die ihn begleiten, scheinen diesem Ideal zu folgen, einige haben goldene Fäuste oder ihnen ragen schlangenartige Konstrukte aus dem Rückgrat, mit denen sie Gegenstände halten.


    Rote Roben heben sich überall vom Sande ab, für mich als Arvumer ist der Anblick fremd, und es ist nur schwer vorzustellen, dass es eine ganze Stadt an diesen Menschen geben soll. Ihnen allen hängt eine enorme Entschlossenheit an, wie mit der unerbittlichen Kraft, die ihre Maschinen ausstoßen, scheinen sie nur einem einzigen Ziel zu folgen - Kryos in die Schranken zu weisen. Nicht einmal die brennende Wüstensonne scheint sie davon abhalten zu können, von außen sieht es hier aus wie in einem Ameisenhaufen.


    Als die Mittagssonne am höchsten steht, das hat man hier schnell gelernt, verkriecht man sich lieber in das Innere der Ruinen. Ob Vestigar oder Kryos, die wahre Herrscherin der Marmorwüste bleibt die Sonne. Es ist unerbittlich heiß, die Butter, die ich mir mitbrachte ist schneller zerronnen als ich daran denken konnte sie ins Kühle zu bringen. Nur die gelegentlich aufkommenden Wüstenwinde durchbrechen während dieser Zeit die Kulisse, alles Treiben ist für einige Stunden abgeflaut. Die Ruhe vor dem Sturm.


    Gegen 15 Uhr meldete man, dass ein feindliches Heer am Horizont gesichtet wurde. Schnell trat der Kriegsrat zusammen, man wollte die Kryosi auf sich zukommen und an den Bollwerken der alten Ruine abnutzen lassen. Die erste große Schlacht nach über 500 Jahren Frieden sollte hier und heute stattfinden. Als die Kryosi nahe genug herankamen, damit die Lichtblitze der uralten Gewehre sie treffen konnten, da offenbarte sich mir der ganze Horror, der uns so lange erspart geblieben war.


    Hunderte Reiter auf Kamelen kamen nahe an die Ruinen heran, sie waren für die Wüste wesentlich besser gerüstet als wir - Sie schossen ihre Pfeile mit fürchterlicher Genauigkeit vom Rücken der Tiere, wo sie nicht auf Rüstungen trafen offenbarte sich sofort, dass die Medici die das Heer begleiteten nicht ausreichten um sich um so viele Verletzungen gleichzeitig zu kümmern. Wo die Lichtblitze der uralten Gewehre auf die Reiter trafen, da fielen sie von ihrem Tier, die Haut gezeichnet wie von einem Blitzschlag. Aber dieser Reiterei, sie waren das Edelste, was ich jemals neben dem großen Tempel zu Arvum gesehen habe. Es waren Kryosi, gehüllt in Leder und Gold, Ornamente der hohen Häuser aus denen sie stammten verzierten auf Schultern, Helm und Brust den blanken, hochpolierten Stahl, die Helme geschmückt mit Federn und goldenen Insignien, ein jeder schien eine ganze Waffenkammer bei sich zu tragen.


    Dieses Scharmützel, bei dem die Kryosi in einem großen Kreis um die Ruine ritten und ihre Pfeile schossen, dauerte vielleicht eine halbe Stunde an, dann sah man deutlich ein Dutzend Kolonnen von vielleicht 200 Mann näher rücken. Sie sahen nicht einmal halb so edel aus wie die Reiter, es waren Sklaven, bewaffnet mit dem, was übrig blieb, jede Rüstung schien für sie zu teuer, stattdessen trugen sie lange Roben und feuchte Bandagen um den Kopf, an den Füßen nicht mehr als Schlappen aus Bambus. Jede dieser Kolonnen wurde von einem Vorseher, offenbar einem hohen Kryosi, in die Ruine hinein gehetzt, der Hass auf die Vestigarer musste wohl größer sein als auf ihre eigenen Häscher.


    Sie strömten geradezu in die Hallen, Gassen und Ruinen ein, lieferten sich Kämpfe mit den so viel besser gerüsteten Vestigarern. Was ihnen an Ausrüstung fehlte, das machten sie wahrlich durch ihre Entschlossenheit und besonders ihre Anzahl wieder wett - Einmal hätte mich beinahe selbst solch ein Wüstenschrecken erschlagen, doch eines der Konstrukte der Vestigarer, so ein dampfender Koloss, schlug den Angreifer quer durch die Halle, er regte sich nicht mehr.


    Hier drin waren diese Maschinen weitaus effektiver als draußen, wie ich später hören sollte war gar ein Konstrukt zwei Stunden lang zwei Reitern gefolgt, die im Kreis um es herum ritten.


    Links und rechts, oben und unten wurde in der uralten Ruine gekämpft, Menschen verschwanden in den uralten Schächten und wurden nicht wieder gesehen, einmal war ich Zeuge davon, wie sich mitten in einem Kampf in einer Gasse der Boden auftat, und dreißig Mann auf einmal verschluckt wurden. Die Kryosi drohten schon die Vestigarer in einzelnen kleinen Bereichen zu schlagen, aber sie hielten sich tapfer - Umso tiefer die Kryosi eindrangen, desto zahnbewährter wurde der Widerstand der Vestigarer, die sich immerhin nicht zurückziehen konnten! Schlussendlich wurden die Kryosi wieder aus der Ruine herausgeworfen, und in Anbetracht der eiskalten Nacht zogen sie sich wieder in ihr Heerlager zurück.


    Die Verluste auf beiden Seiten waren, sofern es sich von mir einschätzen lässt, bitter - Die meisten Vestigarer waren im Nahkampf gestorben, ein hoher Offizier, solch einer mit den langen Schläuchen aus dem Rückgrat, die ich nicht anders zu beschreiben weiß, wurde später im Pulk von kryosischen Sklaven gefunden, denen er sich wohl bitter zur wehr gesetzt hatte. Von den gut gerüsteten Kryosi wurden kaum welche gefunden, die meisten Toten, die sie zu beklagen hatten, waren die schlecht gerüsteten Sklaven. Kurioserweise versuchte ein jeder von ihnen, den die Vestigarer gefangen nehmen konnten, zu entkommen und nicht die neu erhaltene Freiheit auszukosten.


    Der einzige hohe Kryosi, den man fand, tötete sich selbst, ehe er gefangen genommen werden konnte - Ich bin mir wahrlich nicht sicher, ob man gegen einen solch entschlossenen Feind siegen kann.


    Und auch, wenn die Vestigarer von einem Sieg berichten, so muss ich doch sagen, dass man diese Schlacht schwerlich einen Sieg nennen kann. Hunderte fanden den Tod, nichts wurde erreicht. Es schien eher so, alsob sie Kryosi austesten wollten, ob die Vestigarer so hart zuschlagen können, wie sie behauptet haben."



    Bericht aus Vestigar!

    Der Arvumer Herold verkündet auf Wunsch der Vestigarer folgende Schlagzeile:

    Zitat

    "Das Vestigarer Zahnrad - Hierum dreht sich die Welt"

    Sieg in der Marmorwüste! Volk Vestigars, wir konnten in der Marmorwüste einen herausragenden Sieg erringen! Bei der Ryzantimetropole von Rak'arzyn, in denen schon so lange nach alten Artefakten der Ryzanti gesucht wird, wurde gestern ein heimtückischer Angriff der Kryosi abgewehrt! Ihre lahmen Wüstenesel und Heer aus hoffnungslosen Sklaven, die sie schamlos als Kanonenfutter missbrauchten, konnten unsere stählernen Verteidigungen zu keinem Zeitpunkt durchdringen, und so können wir verkünden, dass sich die Stadt endlich in unserer Hand befindet! Meldet euch noch heute für das Vestigarer Wüstenheer!


    Bericht aus Kryos!

    Der Arvumer Herold verkündet auf Wunsch der Kryosi folgende Schlagzeile:

    Zitat

    "Der kryosische Kurier" Sieg in der Marmorwüste! Brüder und Schwestern, gestern konnten wir den Vestigarer Invasoren einen vernichtenden Schlag versetzen! Sie haben sich, wie sie es schon so oft taten, in den wenigen Sandbrocken und Steinhaufen der Ruine, die weitgehend als "Rak'arzyn" bekannt ist, eingenistet und sich damit in die Falle von General Sukhang Lei begeben. Mehrere Konstrukte wurden hinaus in die Wüste gelockt und dort zu Fall gebracht, tausende Vestigarer fielen den Hufen unserer rechtschaffenden Klingen zum Opfer. Der Sand war rot von Blut, die eingenommenen Türme der Ruinen wurden anschließend mit den Roben der besiegten behangen, ihre Waffen eingeschmolzen. Es sollen sich, so der General, nur noch wenige Vestigarer in den Ruinen befinden, es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis man die morschen Türen eintritt und das gesamte Vestigarer Heer in sich zusammenbricht! Denkt daran, Sklaven Kryos, ihr könnt euch noch heute euere Freiheit erkämpfen! Meldet euch für das kryosische Heer und erschlagt fünf Vestigarer Kojoten, um euch und eurer Familie die Freiheit und Ehre zu bringen! Kämpft für die Ehr, der Heimat zu Wehr!


    Seegefechte in der grauen See!

    Die graue See ist in diesen Tagen gefährliches Fahrwasser - Seit Beginn des Krieges machen Vestigarer Luftschiffe jagt auf kryosische Handelsschiffe, die seitdem mit Ballisten ausgerüstet werden.

    Schon ein halbes Dutzend Schiffe sollen diesem Katz-Und-Maus Spiel zum Opfer gefallen sein, vor kurzem wurde nahe Talstädt ein Schiff zerstört, nach den Aussagen einiger Überlebender sorgten sich die Vestigarer nicht um Ertrinkende und die, die sie gefangen nahmen drohten sie zu erschießen. Der in der Region agierende Hochherr Zagireus, Kommandant des Luftschiffes "Arc Vestigaris" wies diese Anschuldigungen zurück.


    "Das ist eine blanke Lüge - Sie haben versucht unser Luftschiff von innen heraus zu sabotieren, deshalb lesen wir nur noch wenige Schiffbrüchige auf - Außerdem haben wir nicht so viel Platz, würden die Kryosi damit aufhören jeden Händler zum Kämpfer für die eigene Sache zu machen, dann wäre es nie so weit gekommen."


    Bislang sei es nicht gelungen ein Luftschiff abzuschießen, der kryosische Admiral Zheng drohte aber mit Vergeltung. "Unsere besten Mechanikus arbeiten bereits an einer Möglichkeit diese Drachen vom Himmel zu holen!"



    Kryosisches Seidenembargo!

    Schneider sollten sich eindecken, denn in Zukunft dürfte die Seide aus Kryos deutlich teurer werden!

    "Wir benötigen die Seide dringend für die Kriegsanstrengungen unserer Bewegung, zudem meldeten sich viele Sklaven der Seidenfarmen zum Dienst in unserem glorreichen Heer", heißt es dazu aus Kryos. Arvumer Kreise setzen diese Zurückhaltung der Ware verärgert mit einem Embargo gleich, zukünftig sollen Gespräche darüber stattfinden, ob nicht zumindest ein kleiner Teil der Seide exportiert wird.

    "Das ist unerhört! Wir leiden unfassbar unter dem Kriege!", äußert sich dazu Ludmila vom Tempelberg in einer kurzen Befragung. "Wenn wir uns unsere Seide nicht mehr leiden können, wo kommen wir denn da hin?". Angeblich soll Ludmila für ihre Äußerungen am selben Tag noch von einigen Pöblern der Stadt mit Schweinekot beworfen worden sein, es fiel die Frage "Ob sie denn sonst keine Probleme habe".



    Kulinarische Erfindung in Kantorgrad - Mammutmozzarella!

    Es heißt in diesen Tagen, dass nur in Kantorgrad die Welt noch in Ordnung sei. Und anscheinend haben die Leute Recht!

    Uns erreichte heute, gekühlt in einer Kiste voller Eisschnee aus dem Serinen-Gletscher, eine Kugel Mammutmozzarella. Diese kulinarische Neuheit, die auf dem Arvumer Mozzarella basiert, wird, wie der Name sagt, aus der Milch von Mammuts hergestellt. "Es ist eine wahre Köstlichkeit", schwärmen die Köche von Arvum. Im Biss ist der Mammutmozzarella weitaus härter, der Geschmack wird von vielen als überwältigend beschrieben.


    Schon nach so kurzer Zeit sagt man den kleinen, weißen Kugeln viele Eigenschaften nach. So soll er bei Erkältung, Durchmarsch oder gar der Gicht helfen. Der Erfinder des Käses, Rudolf Wonkelson, will schon bald damit beginnen größere Mengen nach Arvum zu exportieren.



    Religiöse Spannungen in Arvum!

    "Lasst von euren Sünden ab, die Endzeit ist gekommen!", tönt es durch die Straßen Arvums. Die Bruderschaft Mortis, Anhänger der Vorstellung, dass der vor vielen hundert Jahren stattgefundene Einschlag des kleinen Mondes "Mortis" eine Strafe der Götter gewesen sei, predigt wieder.

    Die Flagellanten der Bruderschaft, die ihren Sitz in der schwarzen Feste auf dem Kreideberg haben, versuchen seit Kriegsbeginn die Bürger der Stadt von ihren Thesen zu überzeugen. Besonders bei den derzeit schlecht gestellten Hafenarbeitern haben sie damit Erfolg. Aus zweifelhaften Quelle kommen ebenso Bemerkungen darüber, dass die Bruderschaft Nachts Händler entführen würde, die sich am derzeitigen Kriege bereichern, um sie dann vor ihr eigenes göttliches Gericht zu stellen.


    Ob es sich dabei nur um Gerüchte handelt, oder die Bruderschaft wirklich versucht ihre eigene Gerichtsbarkeit auszuüben wird die Zeit zeigen.

    Mal meine Sicht als Spielleiter dazu:


    Ich spiele schon länger mit dem Gedanken und habe ihn auch mal vorsichtig gegenüber der anderen im Zuge von "Etwas mehr Präsenz zeigen" geäußert, da die erste Anlaufstelle die wir haben der Discord ist. Es sieht um Welten besser aus, wenn sich da auch noch gleich Leute aufhalten. Es sieht schlicht und ergreifend lebendiger aus.

    Teamspeak ist zwar auch ganz cool, er wurde über die Jahre ja nicht schlechter, die Möglichkeit Direktnachrichten auch offline zu senden, alle Nachrichtenkanäle auf einen Blick zu haben und nicht immer noch ein zweites Programm als neuer Spieler installieren und nutzen zu müssen sind kleine, aber feine Unterschiede.

    Wenn der Vorstoß aber jetzt auch schon von der Community kommt bin ich voll dabei.

    Ich denke jeder hat nun einen guten Überblick über die Situation erhalten, viele der Kommentare müssen nicht als schlechte Erinnerung in den Köpfen bleiben. Ich räume daher einfach mal hier auf, Meinungen wurden ausgetauscht und Statements gemacht, die Sache verlief sich ja dann doch im Sande.


    Gruß,

    Schnitzel

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    Titelbild: Vestigarer Truppen bereiten sich auf den Marsch vor!


    *Der Arvumer Herold ist eines der bekanntesten Nachrichtenblätter Ecadias, neben den wortwörtlichen Herolden, die Nachrichten auf Marktplätzen verkünden gibt es auch noch das Arvumer Abendblatt, das es aber wohl nicht bis auf die Insel geschafft hat. Die Ausgabe hängt in der Taverne aus scheint bereits gelesen worden zu sein, anscheinend wurde die Ausgabe von Hand angefertigt*



    Krieg!


    Zum ersten mal seit 500 Jahren schallt das Wort durch die Lande! Krieg! An jeder Ecke wird vom Kriege berichtet!

    Vor kurzem kam es auf dem offenen Meer zum Zusammentreffen eines vestigarer Luftschiffes, der "Arc Aes", der "Bronzenen Arche" und einer kleinen kryosischen Flotte von drei Schiffen.

    Auf bislang unbekannte Art und Weise versenkten die Kryosi das Luftschiff und verzichteten darauf Überlebende an Bord zu nehmen, Ausrüstung derer man sich habhaft werden konnte wurde eingeschmolzen, ein symbolischer Akt.


    Es waren wohl die immer weiter ausufernden Konflikte um die Marmorwüste, die diesen tragischen Vorfall nun nach sich zog. "Das Zahnrad dreht sich nur, bis es schließlich bricht", äußerte sich der vestigarer Hochherr Zagireus vor dem Herold. Zuvor war ein Raubzug der Kryosi durch von Vestigar beanspruchtes Gebiet mit der Versklavung eines ganzen Außenpostens geendet. Zwar sollte eine Zusammenkunft aller Herrschenden im Tempelbezirk Arvums die Spannungen zwischen den Staaten lösen, jedoch kam es nicht mehr dazu.


    Es wird sich zeigen, ob die Kryosi der bronzenen Kriegsmaschinerie der Vestigarer standhalten können - Man darf sich zurecht davor fürchten, welche Waffen die Schlachtfelder unserer Zeit bestimmen werden. Beobachter berichten davon, dass selbst dampfende Maschinen, größer als ein Mann, ihren Weg gen Kryos antreten.



    Kryos antwortet auf die Kriegserklärung!


    "Bei meiner Ehre", schreibt uns der Vorsprecher der kryosischen Stadtversammlung, Ziyad Kryasi, "Wir weisen jede Unterstellung eines Angriffes entschieden zurück! Keine kryosischen Schiffe befuhren diese Gewässer, es ist eine blanke Lüge der Vestigarer sich nun auch noch unsere Wüste zu nehmen um uralte Ruinen auszuplündern! Ich schwöre bei Gott, eines Tages wird das Heer Kryos Vestigar einschmelzen! Wir fürchten uns nicht vor diesen rot gewandten Kriegstreibern und ihrem uralten Metallschrott!"



    Die uralte Drohung Vestigar, die riesige Stadt aus Stein und Metall, "einzuschmelzen" wurde nicht zum ersten mal ausgesprochen. In der kryosischen Gesellschaft erfreut sich diese demütigende Aussage großer Beliebtheit gegenüber der Vestigarer, in den letzten Wochen fiel der Satz immer wieder. Keiner kann voraussagen welchen Verlauf der Krieg nehmen wird, nie standen sich die Heere der Stadtstaaten in so einem Ausmaß gegenüber, wie es erwartet wird. Beobachter aus Arvum und Kantorgrad erwarten, dass Kryos große Teile seines Sklavenheeres gegen die Vestigarer aufhetzen wird, um somit einen Vorteil gegenüber der technisch weit überlegenden Stadt aus Bronze zu erlangen.


    Die stärkste Waffe der Kryosi wird aber wohl die Marmorwüste selbst sein - Im beginnenden Sommer steigen die Temperaturen dort auf ein geradezu höllisches Maß an, in der Nacht sinken die Temperaturen bis zur bitteren Kälte.



    "Schändlicher Bruderkrieg! - Arvum verurteilt die Eskalation!"

    Der hohe Rat von Arvum verurteilte die Geschehnisse des Südens ein weiteres mal. In einer Rede wand sich Harald von der Salzershöh der gesamten Stadt zu, ein Auge des Herolds war dabei und schrieb die gewichtigen Worte des Nachmittags nieder:


    "Meine Brüder, meine Schwestern!


    Hier stehe ich heute, wo vor etwas mehr als fünfhundert Jahren Videris an Land ging, um der geeinten Menschheit eine neue Heimat zu schaffen. Eine Heimat des Friedens, eine Heimat des Wohlstandes. Wir bewiesen uns gegen die Aschhäute im Äußeren und überwunden zusammen die Probleme im Inneren, jedes mal traten wir als Sieger hervor - Gemeinsam, unter einem größeren Ziel als dem, uns gegenseitig die Stiefel ins Gesicht zu drücken um ein wenig höher zu stehen als der Andere!


    Für viele scheinen diese Tage des Altertums lange zurück zu liegen, doch die Geschichte spielte sich genau hier ab, auf dem Platz, auf dem wir heute stehen! Keine hundert Schritt von hier entfernt liegt unser ewiger Herrscher aufgebahrt auf seinem goldenen Throne, zwar sind seine Augen lang zu Staub verfallen, doch sieht er immer noch, welche Schande wir ihm heute bringen! Nach seinem Tode rief Iverssen das Orakel die Prophezeiung aus, dass Geschichte sich wiederholen würde. Wir deuteten es damals wohl falsch, denn heute trat diese Prophezeiung ein - Wie schon damals Videris von einem seiner engsten Vertrauen, ja seinem eigenen Schwerbruder, getötet wurde, so findet heute wieder ein neuer Krieg unter Brüdern statt!


    Seht euch doch an, welches Leid ihr bereits über alle von uns brachtet, welche Trübsal euer Handeln Familien aufzwang. Beendet dieses sinnlose Schlachten noch ehe es beginnt, seid keine Narren die eine Tat begehen, obwohl der Fehler in ihr so hell ist wie die Sonne!


    Ich beschwöre euch - Zügelt euch und verhindert diesen schändlichen Bruderkrieg!"


    Die Rede wurde unter tosendem Applaus entgegengenommen. Welche Wirkung diese Worte haben wird sich jedoch erst noch zeigen müssen.



    Kryos bereitet sich vor!


    Wie uns aus Kryos berichtet wurde, machen sich die Folgen der Kriegserklärung dort bereits bemerkbar. Die Größe der "Tausend Söhne" wurde beinahe verdoppelt, die Stadtmauer verstärkt. Als Reaktion auf den umgehenden Witz, dass "Es jetzt die zweitausend Söhne seien und bald nur noch fünfhundert" und "Die älteren Herren schon einmal neuen Nachwuchs zeugen sollten" wurden 20 Sklaven hingerichtet, entsprechend angespannt scheinen die Gemüter zu seien. Gegenteilig erweist sich jedoch die Aussage des Stadtsprechers Zahur Ghazali, der gegenüber dem Arvumer Herold versicherte, dass kein Vestigarer jemals auch nur an die Stadtmauern herangelangen würde. Stattdessen würde man die uralte Drohung, Vestigar einzuschmelzen, endlich wahr machen.


    Zudem soll eine Parade wohl Stärke zeigen - Die Straßen waren heute gesäumt mit teuren Tüchern und Reihen von barfüßigen, angeketteten Sklaven, dazwischen ritten die Kamelreiter, marschierten junge Soldaten in prächtigen, im Sonnenlicht glänzenden Uniformen, und sogar eine neuartige, rohrartige Vorrichtung zum verschießen von schweren Eisenkugeln wurde vorgeführt.



    Kantorgrader Metfest!


    Von den Vorgängen in der sonstigen Welt scheint man im nördlichen Kantorgrad allerdings kaum etwas zu spüren. Hier wurde der "Größte Met der Welt" gebraut, wie es in der letzten Ausgabe angekündigt wurde. Ein gigantischer Holzkrug wurde mit mehreren hundert Litern Met befüllt, ein jeder kann mit einem kleineren Krug aus ihm schöpfen und sich das goldene Gebräu zu Munde führen! "Es schmeckt wirklich ausgezeichnet! Die Stimmung ist erheitert, ein jeder sieht diesem Treiben mit Begeisterung zu.", berichtete unser Mittelsmann. Mehrere Zentner Honig sollten dem Met eine wahrlich mundende Süße geben, besondere Proben wurden in alle Stadtstaaten geschickt, damit diese sich von der Braukunst der Nords überzeugen können.


    Aber auch der Krug selbst ist ein wahres Kunstwerk. Zahlreiche Runen verzieren ihn, wer einmal um ihn herum geht kann die ganze Geschichte der Stadt anhand kleiner, ins Holz eingeschnittener Bilder erkennen. Wenn der Met getrunken wurde, so Braumeister Kargisson, soll der Krug zersägt und einzelne Elemente als Dekor für gut betuchte Bürger verkauft werden.



    Handel bricht ein!


    Besorgniserregende Nachrichten erreichen uns auch aus Arvum!

    Nach Berechnungen des Handelshauses "Oltmanns" nahm die Menge an gehandelten Waren am Arvumer Handelshafen kurz nach der Kriegserklärung um knapp 1/3 ab. Entsprechende Unruhe macht sich unter den Hafenarbeitern der Stadt breit, denn ohne Arbeit können sie ihre Familien nicht ernähren. Es wird erwartet, dass der sonstige Zustrom an Luxuswaren aus Kryos alsbald wieder aufkommt.

    Folgende Häuser in der Stadt stehen zum Verkauf:


    Rahanhaus - 3 Dukaten 2 Kreuzer

    Schönes Haus mit vielen Räumen nach neuster Bauart, Dach frisch gedeckt, nie bewohnt

    Neuer Besitzer: Joachim Frednix


    Wachhaus am Walde - 1 Dukate

    Alte Baracke am Rande des Waldes, viel Charme durch die kleine angebaute Werkstatt und den rustikalen Wachturm

    Neuer Besitzer: Towar Eichwald


    Altstadthaus - 2 Dukaten

    Zwei Stockwerke, frisch ausgebaut, einmalig bewohnt - Inneneinrichtung vorhanden! Kleiner Garten. Dach nach Brand frisch gedeckt, ältestes Gebäude der Stadt!

    Neuer Besitzer: Niatoht


    Haus bei der Mine - 3 Dukaten

    Einfaches Häuschen bei der Mine, ehemals im Besitz der Pif - Kleiner Garten, guter Zugang zum Stollen.

    Neuer Besitzer: Auri


    Werkstatt am Fluss - 1 Duakte

    Eine kleine Werkstatt am Fluss, gute Lage und kaum benutzt. Das Sägeblatt ist noch gut erhalten und kann sofort wieder genutzt werden!

    Neuer Besitzer: Ann


    Wohnung über der Werkstatt - 2 Kreuzer

    Eine kleine Wohnung im Herzen Talstädts - sehr gemütlich

    Neuer Besitzer: Seraphina Colwin


    Haus am Hafen - 3 Dukaten

    Eine zweistöckige Wohnung am Hafen, frisch gebaut - Kamin vorhanden!


    Wohnung am Hafen - 3 Kreuzer

    Eine kleine, gemütliche Wohnung am Hafen - Preiswert


    Residenz Flamberg - 15 Dukaten

    Geschichtsträchtig und garantiert Rattenfrei

    Neuer Besitzer: Rian Arens


    Meldet euch bei Interesse bei Marisha Taryon

    ((Moderator: Gondola))

    An den Türen der Schutzherren Gwynn Creitlan und Granwen Lywelyn hängen Zettel, sie wurden augenscheinlich aus irgendetwas herausgerissen und sind mit einer kleinen, ordentlichen Schrift versehen



    Der Dumme Kryosi
    Es kommt ein Mann mit Sand im Hirn,
    Hässlich‘ Zwirn, Und Sklavendirn‘.


    Hoch die Nase,
    Ruhm zur Ekstase,
    Ehr‘ wird zur Phrase.


    Schwache treten,
    Frauen hauen, Sklavenkämpfe schauen.
    Stolz zum Erbrechen
    Sind die Frechen
    Und ihre Zechen.


    Der Wahrheit Mund
    Ist unbekannt der Ahnenkund

    Gekrochen aus dem Wüstenschlund.


    Verhau sie,
    Belach sie,
    Die dummen Kryosi!


    Nichts deutet auf den Verantwortlichen hin

    Werte Spielerschaft,

    heute dürfen wir zwei neue Moderatoren und zwei neue Mentoren im Team begrüßen!


    Mentoren:


    Rian / Lina

    Unser Nesthäkchen Lina hat sich ganz großartig entwickelt und uns ihre Hilfe angeboten. Ihre offenherzige Art wird uns in Zukunft als Mentorin zur Verfügung stehen, neue Spieler können darauf hoffen sich von ihrem Geist anstecken zu lassen!

    Wir freuen uns sehr über den Zuwachs und wünschen ihr viel Erfolg bei ihren Aufgaben!


    Standartitel / Julia

    Standardtitel kennen wir vom damaligen Vestria-Community-Treffen in Dortmund und sie hielt uns bis heute die Treue. Vor kurzem bewarb sie sich dann noch als Mentorin, und ohne einen Zweifel fiel unsere Entscheidung auch auf sie. Als Wirtin in der Taverne hat sie mit ihrem Charakter die besten Möglichkeiten um neuen Spielern unter die Arme zu greifen, und auch ihre hilfsbereite Art sollte neuen Mitspielern den Einstieg erleichtern!


    Moderatoren:


    Roxas / Mike

    Unser Herr Bundeswehroffizier wird, als steinaltes Mitglied der Community von 2012 und Mitgründer Vestrias, wieder als Moderator zur Seite stehen, soweit es seine Zeit zulässt. Mike bringt einen ganzen Batzen an Erfahrung mit, seine ausgeglichene Art Rollenspiel zu betreiben und Kompromissbereitschaft sind zwei Eigenschaften die uns zugute kommen. Seine Historie als Spielleiter und breite Auswahl an bisherigen Charakteren spricht für sich.


    MaxTax / Max

    Max ist seit mehreren Jahren ein Freund des gepflegten Rollenspiels und stand uns bisher als aufmerksamer Mentor zur Seite, von jetzt an soll er und als Moderator dabei helfen zahlreiche Aufgaben zu stämmen. Bekannt ist Max einerseits für seine offene Art gegenüber neuen Spielern und der ausdauernden Tätigkeit mit seinen Charakteren, als gestandener Spielleiter von PNP's bringt er auch ein wenig Erfahrung für dieses Feld mit. Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit!


    Alles in allem können wir als Team nur Glückwünsche an die vier ausrichten, mit einem verstärkten Rückgrat sollte Vestria auch dazu bereit sein seine Fühler wieder einmal auszustrecken um neue Ufer zu erforschen. Uns als Spielleitung wurde durch den Beitritt dieser Teammitglieder eine ganze Menge Zeit frei, die wir gern in größere Plots stecken möchten, wir danken jedem Bewerber für die eigene Initiative.

    Alle anderen, die Spielerschaft, für die wir all dies hier eigentlich veranstalten, bitten wir darum den Vieren eine Chance zu geben und anfängliche Fehler zu verzeihen, es wird ein wenig dauern, bis sie in ihre Rollen hineingewachsen sind. Es sind immerhin auch nur Spieler in Uniform!


    Im Namen der gesamten Spielleitung,

    ~ Schnitzel